Die Sternenschale von Mürlenbach

Sich dem Herzen der Landschaft durch Tierkreiskräfte nähern 

Geomantie-Seminar vom (Frühjahr 21?) mit Sabine Lütt & Matthias Lilienmond
 

Die Bertradaburg im märchenhaften Kylltal war als Geburtsort Karls des Großen einst ein bedeutendes Zentrum im fränkischen Reich. Ebenso wie die Landschaft mutet auch die Ursprungsgeschichte der Burg märchenhaft an: Charibert von Laon, Großvater Karls des Großen, war einer der Bewahrer des esoterischen, eng mit dem Gralsgeschehen verbundenen Christentums des Frühmittelalter. Seine Tochter Bertrada II, Mutter Karls des Großen – auch „Berta mit dem Gänsefuss“ genannt, war als Spinnerin & Weberin innerlich tief verbunden mit der Welt der Mythen und Märchen. Die heute noch bekanntesten sind durch sie überliefert worden. Eines ihrer großen Anliegen war, die Imaginationen als Entwicklungsimpulse auch der einfachen Bevölkerung in den Volksschulen zugänglich zu machen. So ist die Bertradaburg in ihrem Ursprung nicht nur ein Ort von Kampf und Machtausübung sondern ein heimatlicher, durchwärmter Raum der Welten miteinander verbinden wollte. Christentum und alte Naturspiritualität, Märchen und Sagen mit zukünftiger Menschheitsentwicklung.
Wir nehmen die Burg und ihre Umgebung als heute noch wirksames, wie eine Schale ins Kylltal gelegtes Herzchakra der Landschaft wahr. Es ist wie eine am Schalenrand aufgereihte Perlenkette umgeben von Tierkreis- Einstrahlungspunkten Der Tierkreis stellt eine kosmische Qualität der Ganzheit dar. So wie sich die Astrologie mit den Wirkungen der Planeten und des Tierkreises auf unsere körperliche, seelische und geistige Konstitution befasst, gibt es auch Zusammenhänge zwischen dem Tierkreis und den Lebensprozessen auf der Erde.
Das Herzchakra hat ein großes Heilungspotential für Mensch und Landschaft, auch in dem es mit dem Zauber der kosmischen Urbilder, dem „Wie-wir-gemeint-sind“ verbindet. Indem wir die Herzschale entlang der Sternzeichen umkreisen, die verschiedenen Qualitäten meditativ wahrnehmen und mit verschiedenen künstlerischen Mitteln wie Dynamischer Tierkreisarbeit, Singen & Tönen, Eurhythmie, Naturmandalas… zum Ausdruck bringen, binden wir uns belebend ein ins Heilwirken des Landschaftsorgans.
 
Seminar-Beginn:  Freitag Abend, 19:00;    Vortrag (s.u.))
Seminar-Ende: Sonntag, 15:00
Beitrag: 70-180€ nach Selbsteinschätzung
/Anmeldung:Kulturwerk
 
Seminarleitung / Infos: Sabine Lütt & Matthias Lilienmond 06533/955516   regenbogenschmiede@posteo.de
 
 
Vortrag : 

Die Sternenschale von Mürlenbach – Zukunftsimpulse aus Vergangenheit & Gegenwart

In dem wir uns mit allen Sinnen einem historischen Ort wie der Bertradaburg öffnen, können wir über die übliche, vergangenheitsbezogene Betrachtung hinaus gehen und zu einer zukunftsgewandten, inneren persönlichen Beziehung kommen. An diesem Abend möchten wir uns dem Ort und seinen Protagonisten aus dem Frühmittelalter widmen und den geistigen Hintergründen ihres Wirkens nachgehen. Dabei fließen geomantische Wahrnehmungen und direkte geistige Bezüge, die Rudolf Steiner von der Hofschule Karls des Großen zur Waldorfpädagogik hergestellt hat, zusammen. Gemeinsam möchten wir nachspüren, wie sie uns auch heute auf unserem inneren Weg inspirieren können.


Waldzauber

Geomantische Wahrnehmung und künstlerischer Ausdruck –

Ein experimenteller Performance-Workshop,  Sommer  2021
Mit Matthias Lilienmond

  

Sich einweben in den Zauber des Ortes und 
mitweben am Zauber des Ortes

Eine Forschungsreise…

…in Tiefendimension der Natur: Wie verändert sich meine Beziehung zu ihr, wenn ich mich 2-3Tage intensiv mit ihr an einem Ort befasse?

…in mich selber, meine Kreativität und Sinnlichkeit 

…in die Gemeinschaft: entsteht aus den individuellen Wahrnehmungen allmählich ein gemeinsames Bild, entsteht aus den einzelnen Gestaltungsimpulsen eine gemeinsame Gestalt, ein die einzelnen Beiträge verbindendes Gesamtkunstwerk?

…Wie reagiert der Ort auf uns? Ließe sich die Art freie künstlerische Improvisation auch im Rahmen geomantischer Heilungsarbeit nutzen?

 

In verschiedenen Schritten zum gemeinsamen NaturKunstwerk: 

1. Reines Wahrnehmen und anschließender Austausch; Sich öffnen für die Qualität des Ortes, für seine Stimmung, sein Wesen und seine Wesenheiten. 

2. Lauschendes, schöpferisches in Beziehung treten mit dem Ort durch Bewegung bzw. Tanz, Töne/Musik, Worte, LandArt

3. Gemeinsame Reflexion: Was habe ich erlebt? Haben sich im hinhörenden Tun noch neue Aspekte des Ortes aufgetan? Wie habe ich die anderen wahrgenommen? ….

4. Intensivierung des künstlerischen Spiels; mit seinem persönlichen Ausdruck in die Begegnung zu anderen gehen. Ev. entwickelt sich daraus eine Form von einfachem gemeinsamem Theater bzw. Ritual. Verkleidung mit Maske, Naturmaterialien, Kleid und/oder Bodypainting.

 

Eine abschließende Performance fließt organisch aus der freien Improvisation der vergangenen Tage, ohne geschriebenes Drehbuch und lange Planung, indem wir die ZuschauerInnen in die entstandene und von der Seele des Ortes getragene Atmosphäre

mit hineinnehmen.