Geomantie


"Geomantie bedeutet übersetzt "Weissagung der Erde" oder die "Kunde aus der Erde". Es ist die alte Kunst, die feinstofflichen Ebenen, die für das Leben unverzichtbar sind, überwiegend mit sensitiven Methoden wahrzunehmen. Die Erde wird in der Geomantie als ein lebendiges Wesen geachtet. Sie ist nicht nur sichtbar vom Gestein geformt und von Pflanzen, Tieren und Menschen besiedelt, sondern besitzt, wie jedes eigenständige Lebewesen, Organe und emotionale Ausdrucksformen. Wenn man bereit ist, sich auf diese Mehrdimensionalität einzulassen, können sich neue persönliche Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen: wie die Harmonisierung & ganzheitliche Gestaltung oder  des Wohnortes, oder tiefere innere Erkenntnisse und Inspirationen, die sich aus dem Kontakt mit dem "Wesen Erde" ergeben. Geomantie kann zu einem Entwicklungsweg werden, der über ökologisches Handeln hinaus, zu einem verbundenerem Handeln und neuen Miteinander führen kann.

Unsere Beziehung zur Geomantie...

...hat sich in verschiedenen Seminaren bei den Geomanten Marko Pogačnik und Wolfgang Schneider vertieft. Da lernten wir auch die Kunst des Kosmogramme entwickeln und Steine setzens kennen und schätzen(s.u.). Das daraufhin von uns initiierte große Steinsetzungsprojekt in "unserem" Naturpark ermöglichte uns ein tieferes Eintauchen in dieses schöne Schaffensfeld. Nun sind wir im dritten Jahr einer geomantischen Ausbildung bei Gregor Arzt und beginnen zunehmend auch eigenständig geomantisch zu arbeiten, Seminare zu geben (-> Termine) und Kosmogramme zu entwickeln und freuen uns auf Anfragen und Aufträge.

Kosmogramme und Lithopunktur

Das Große ist im Kleinen enthalten: In dem wir dem Organismus eines Ortes Heilungsimpulse geben, wirken wir mit an der Heilung des großen Organismus „Erde“. Das Wahrnehmen von Problemen und Blockaden des Ortes und der persönlichen Resonanz darauf sollte einhergehen mit der Offenheit für die Qualitäten und Potentiale, die wir im künstlerischen Wirken freilegen und unterstützen können.
 

Der slowenische Geomant & Bildhauer Marko Pogacnik (Unseco Artist for Peace) entwickelte in den 80er Jahren eine neue Kunstform, die im heute eher verstandesmäßig geprägten und von Naturzerstörung betroffenen Zeitalter einen lebendigen Dialog zwischen Mensch, Natur und feineren Qualitäten wie z.B Stimmungen und Gefühlsebenen eines Ortes ermöglichen möchte - sogenannte Kosmogramme:
Die organische Formensprache der Flachreliefs ist angelehnt an die alten Kunstformen der Kelten und Langobarden & an Naturformen selbst (z.B. Wuchs- und Strömungsformen von Pflanzen oder Wasser). In innerer Vertiefung wird eine Inspirationsebene für die Landschaft geöffnet und Formen und Urmuster können lebendig werden und auf Papier oder Stein übertragen werden. Im Grunde ein uralter schöpferischer Prozess, aus dem letztlich Musikstücke, Tänze, textile Muster entstanden sind. Diese sind ja auch in jeder Landschaft unterschiedlich und spiegeln oft etwas Originäres von deren Charakter wider 


In der Lithopunktur (Erd-Akupunktur), werden die Steinstelen mit für den Ort erschaffenen Kosmogrammen an für die Heilwirkung günstigen Stellen aufgestellt.  In verschiedenen Seminaren & Projekten mit ihm und dem Geomanten Wolfgang Schneider (Halberstadt) haben wir immer wieder das vielfältig Bereichernde dieser neuen Kunstform erleben dürfen: Der vielschichtige Prozess - von der ersten Begegnung mit den Orten über das Erspüren von Grundgesten und das gemeinsame Entwerfen der Kosmogramme hin zum Behauen des Steines – erdet, verbindet & erhebt, fordert & fördert Kopf, Herz & Hand, Intuition & Reflektion, Feingefühl & Kraft. Durch das Ganzheitlich-Ausbalancierte seiner Entstehungsgeschichte kann das Kunstwerk selbst harmonisierend auf den Ort und sogar auf das soziale Gefüge der mit ihm verbundenen Menschen wirken. Seine Schönheit würdigt und fördert die vorhandenen Qualitäten und geistigen Ressourcen und lädt den betrachtenden Menschen ein, sich mit diesen zu verbinden. 

Ein paar